Welpe oder erwachsener Hund – wer soll in die Familie einziehen?

Welpe oder erwachsener Hund?

Keine Frage, Welpen sind süß und kommen vor allem bei Kindern extrem gut an. Jeder mag Welpen und jeder liebt die Kinder-Kuschelstunden. Vor allem sind es die jüngeren Mitglieder einer Familie, welche sich einen Hundewelpen wünschen und ziemlich lange darauf pochen können. Allerdings trauen sich auch viele Erziehungsberechtigte ein weiteres Kind nicht zu oder haben nicht die nötige Zeit, um noch eins zu erziehen und zu betreuen. Denn genau das ist es, wenn ein Welpe bei Ihnen einzieht. Ein weiteres Kind.
Aber sie sind doch so süß. Und ein erwachsener Hund? Er wäre schon reifer, würde nicht mehr so viel Blödsinn machen, aber wirklich süß sind sie nicht mehr? Hören sich Überlegungen bei Ihnen Zuhause gerade auch so an? Wir möchten Ihnen bei der Entscheidung zwischen Welpen und erwachsenem Hund helfen.

Wenn ein Welpe bei Ihnen einzieht

Welpen sind ohne Frage extrem süß und man könnte stundenlang mit ihnen schmusen. Aber nicht nur das, mit einem jungen Hund haben Sie noch alle Möglichkeiten ihn nach Ihren Vorstellungen zu erziehen. Welpen kennen die Welt noch nicht, sind unvoreingenommen, bringen keine schlechten Erfahrungen mit und gewöhnen sich schnell an Personen. Allerdings sind junge Hunde noch sehr unreif, neigen dazu Dinge kaputt zu machen und sind auch häufig noch nicht stubenrein. All diese Dinge müssen dem Welpen erst mühsam beigebracht werden, je nach Rasse kann das auch dauern. Außerdem können junge Hunde oft noch nicht alleine gelassen werden und brauchen ähnlich wie Kinder Rundumbetreuung. Sehr viele machen sich über die Aufgabe, einen kleinen Hundewelpen zu erziehen, kaum Gedanken.

Ein erwachsener Hund zieht ein

Ausgewachsene Hunde haben zwar keinen zusätzlichen Kuschelfaktor mehr, allerdings bringen diese bereits einiges an Erfahrung mit, kennen den Umgang mit dem Menschen und wissen, dass sie draußen auf Klo gehen müssen. Keine Frage also, dass Sie mit einem erwachsenen Hund wesentlich weniger Erziehungsarbeit leisten müssen als mit einem Welpen. Allerdings sollten Sie auch bei einem ausgewachsenen Hund aufpassen. Dieser kann unter Umständen schon negative Erfahrungen mit einem Menschen gemacht haben, vielleicht hat er Schlechtes mit Kindern erlebt, möglicherweise beißt und schnappt er deswegen. Dann müssen Sie auch hier wieder einiges an Geduld und Erziehungsarbeit investieren.

Welcher Hund passt zu mir?

Ob Sie sich für einen erwachsenen Hund oder für einen Welpen entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Wenn Sie die nötige Zeit für einen jungen Hund haben, dann ist es sicherlich eine schöne Sache, diesen ganz nach seinen Vorstellungen zu erziehen und mit ihm aufzuwachsen. Erwachsene Hunde können aber ebenso dankbar für eine zweite Chance im Leben sein und sind für Menschen mit weniger Zeit geeignet. Sehr viele Tierheimhunde sind über ein schönes neues Zuhause dankbar und meist können Ihnen die Betreuer einiges über die Vergangenheit und die Eigenschaften des Hundes erzählen.

Entscheidung über ein neues Familienmitglied

Die Entscheidung wird in vielen Familien oft monatelang diskutiert. Lassen Sie sich Zeit, besuchen Sie Tierheime und sehen Sie sich einige Hunde an. Informieren Sie sich gleichzeitig über mögliche Züchter, über Rassen und Vorlieben. Ein jeder Hund ist anders, hat seinen eigenen Charakter und wenn Sie den für Sie richtigen Vierbeiner vor sich haben, dann ist Ihnen das Alter auch egal. Wichtig ist nur, dass Sie sich vor der Entscheidung ausreichend Gedanken gemacht haben, denn nichts ist für ein Tier schlimmer, als wenn es sein neu gewonnenes Zuhause wieder verlassen muss.

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