Giftköder gefunden? Schnell beim Giftköder Radar melden!

Giftköderradar

Die Beweggründe von Hundehassern dieser Welt sind oft nicht leicht zu verstehen und dennoch gibt es sie. Und das nicht zu knapp. Jedes Jahr sterben unzählige unschuldige Tiere an einer Vergiftung oder an inneren Verletzungen und das nur, weil es Menschen gibt, die keine Hunde mögen. Hundehalter können es nicht nachvollziehen, genauso wenig wie wir das tun und trotzdem müssen wir damit umgehen. Hinzu kommt, dass die Täter oft nicht ermittelt werden. Die gute Nachricht: Wird ein Täter erfasst, so drohen ihm hohe Strafen. Leider ist es dann für den betroffenen Hund schon zu spät und für den Hundebesitzer beginnt ein Leidensweg. Wir möchten Ihnen dabei helfen, dass Sie keines der Opfer werden, die ihren Hund qualvoll sterben sehen müssen.

Tipps gegen einen Giftköder-Unfall

Werden Giftköder gefressen, so bleibt den Besitzern nicht viel Zeit, um das Tier noch lebendig zum Tierarzt zu bringen. Je nach Köder und Art des Hinrichtungsvorhabens drohen schwere Vergiftungen und unheilbare innere Verletzungen. Die meisten Fälle gehen leider tödlich aus, denn Glasscherben, Nägel mit Wiederhaken oder Rattengift richten innerhalb weniger Minuten irreparablen Schaden an.
Die einzige Möglichkeit um Unfälle diesbezüglich zu vermeiden ist, dem Hund beizubringen draußen nichts zu fressen. Einem Hund dies anzutrainieren ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Leider ist der Versuchung von Wurst und frischem Fleisch oft nicht zu widerstehen. Auffälliges Schnüffeln und gieriges Suchen sollte direkt unterbunden oder kontrolliert werden. Rufen Sie den Hund zurück und sehen Sie nach, was sich hinter den Schnüffelattacken befindet.
Möglichkeit Nummer 2: Das Tragen von Maulkörben. Es tut vielen Hundebesitzern oft in der Seele weh, wenn sie ihrem geliebten Vierbeiner einen Maulkorb anbringen müssen. Immerhin kann das Tier nichts dafür und versteht das Vorhaben auch nicht. Allerdings tut es ihm nicht weh und sollten Sie sich in einem Gebiet befinden in dem häufig Giftköder gelegt werden, so macht es durchaus Sinn. Lieber einen Hund mit Maulkorb als einen toten Hund.

Giftköder Radar – aktuelle Warnungen vor Giftködern

Als Tipp Nummer 3 sind wir auf den Giftköder Radar aufmerksam geworden, einem Online Portal, auf dem man sich als Hundehalter über ausgelegte Giftköder informieren kann. Sie als Halter haben die Möglichkeit, alle Gefahrenzonen innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz über eine virtuelle Karte anzusehen.
Sämtliche Giftköder werden von aufmerksamen Hundehaltern und von Tierschützern dem Unternehmen gemeldet. Wer selbst einen Giftköder findet, der kann auf dem Portal über den Button „Giftköder melden“ den Fund übermitteln. Eine kostenlose Registrierung macht Sinn, denn dann haben Nutzer die Möglichkeit die Landkarte und Warndreiecke mit der Maus zu überfahren und aktuelle Meldungen einzusehen. Dort finden Sie beispielsweise Details zu der Giftköder Art oder dem genauen Fundort. Unterstützt wird das Unternehmen mit Informationen von Tierärzten, Veterinärämtern und den Polizeidienststellen.
Praktisch ist auch die Giftköder Radar App, welche sich jeder für iOS oder Android herunterladen kann. Die App selbst ist dabei kostenlos. So bleiben Hundehalter immer auf dem Laufenden, was mögliche Gefahren angeht. Auch nach der Postleitzahl und dem Wohnort kann gefiltert werden. Zusätzlich profitiert man von Push-Nachrichten und Filtern, ebenso können gefundene Giftköder über die App gemeldet werden.
Wirklich bemerkenswert sind mittlerweile die Zahlen von Giftköder Radar. Bereits über 9000 Fundorte wurden bereits gemeldet und mehr als 160 000 Mitglieder sind am Giftköder Radar beteiligt. Eine der reichweitenstärksten Info-Plattformen für Europa. Und auch vor Missbrauch ist man hier sicher, denn das Team überprüft die gemeldeten Fundorte vor der Veröffentlichung. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Polizei.
Wir wünschen uns natürlich, dass die gefundenen Giftköder von Ihnen und nicht von Ihren Vierbeinern zuerst entdeckt werden und Sie noch die Möglichkeit haben, Ihren Hund und andere vor dem sicheren Tod zu bewahren. Wichtig ist jedoch, dass jeder Hundehalter dabei hilft, dass Fundorte gemeldet werden und andere diese Warnungen erhalten. Aushängende Zettel an Bäumen sind zwar ein erster guter Schritt um andere Hundehalter zu warnen, allerdings nur von kurzer Dauer. Gut das es Online-Portale gibt, die uns nun effektiv in Sachen Giftköder unterstützen und Schlimmeres verhindern.

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